Pressespiegel 19/20

Alles rund um den EHC Biel / Tout sur le HC Bienne
darky
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon darky » Do Aug 29, 2019 10:51

Tschantré geht in die Abschiedssaison

Es gibt nicht viele Spieler, die ihr ganzes Hockeyleben beim selben Club verbringen. Biel-Captain Mathieu Tschantré hat es trotzdem getan und nun stand der 35-Jährige vor seiner letzten Saison im EHCB-Trikot uns Red und Antwort.


Nach 30 Jahren ist Schluss. Mathieu Tschantré steigt in seine 18. Profisaison mit dem EHC Biel, ist seit Jahren Captain im Team. Morgen beginnt in der Champions Hockey League seine letzte Saison. Wir unterhielten uns mit ihm über seine Clubtreue, Biel und Eishockey als Lebensschule.

Ende Saison läuft ihr Vertrag aus. Sie treten zurück, Jonas Hiller hat diesen Schritt nun auch angekündigt. Hattet ihr das besprochen?

Nein. Ich traf meinen Entscheid ja schon bei der Vertragsunterschrift vor einem Jahr. Man hat es gewusst. Dass von Jonas hat mich nicht überrascht. Nach der Saison rechnete ich damit und nun hat er es kommuniziert, damit Ruhe ist.

Es ist trotzdem etwas hart für Biel nächsten Sommer, man verliert den Captain wie auch den Torhüter.

Das Wichtigste ist, dass es erst in einem Jahr ist. Der Club kann sich nun ein Jahr darauf vorbereiten. Man weiss ja, dass jeder ein Ablaufdatum hat.

Finden Sie, dass die Zeit nun gekommen ist?

Auf jeden Fall. Ich setzte mich zwei Jahre mit dem Thema auseinander. Ich habe mich mit allen getroffen vor einem Jahr und den Entscheid getroffen, dass ich körperlich bereit bin noch bis 2020 zu spielen. Ich freue mich sehr auf die Saison, aber ich weiss auch, dass es definitiv die letzte ist.

In Biel ging es stetig aufwärts in den letzten Jahren. Was kann man von ihrer letzten Saison erwarten, die nun beginnt? Wo steht der EHC Biel national?

Wir sind vom Niemandsland hergekommen, dass muss auch gesagt werden. Als ich anfing, waren wir in der NLB im Mittelfeld. Wir haben wirklich alles erlebt. In den letzten Jahren, mit dem neuen Stadion, ging ein Ruck durch den Club. Wir sind gewachsen, wir sind zur festen Grösse auf der Schweizer Hockeylandkarte geworden, haben in den letzten Jahren Top-Ergebnisse erzielt. Auf dem Transfermarkt haben wir regelmässig gute Leute geholt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. In ein paar Jahren wird Biel noch grösser, noch besser sein. Auf das soll man sich freuen und stolz sein.

Sie hatten nie ein anderes Trikot an als jenes des EHC Biel. Das ist schon sehr speziell. Das gibt es ja nicht mehr allzu oft.

Ich fing mit 5 an, bin nun 35. Ich habe nie damit gerechnet. Nun darf ich mir Sprüche anhören, das ist lustig und auch schön.

Haben sie es nie bereut?

Nein, gar nicht. Sicher gab es Zeiten, als man rumschaute. Man möchte als junger Spieler so weit wie möglich kommen, schaut, ob es bessere Lösungen gibt. Aber im Nachhinein bereue ich keine Sekunde und keinen Entscheid.

Wie läuft es mit ihnen nach dieser letzten Saison weiter?

Das ist schon alles geregelt. Ich habe die Chance erhalten mich in Biel an einem Finanzunternehmen zu beteiligen und bin jetzt schon aktiv dabei um alles kennenzulernen, die Prozesse, Kunden. Wenn die Karriere vorbei ist, werde ich mich zu 100 Prozent dort einsetzen.

Also nichts mehr mit Eishockey.

Momentan nicht. Sicher bin ich mit dem EHC Biel auch am Diskutieren, aber da ist noch nichts konkret.

Was hat ihre Eishockeykarriere in ihrem Leben alles verändert?

Alles. Wenn man von Eishockeyspielern spricht, denkt man immer an die grössten Erfolge, was man erreicht hat. Was ich noch viel wichtiger finde ist die Lebensschule, die man bekommt. Das ist wichtiger als alles andere. Als Kind war ich, nennen wir es mal «sehr energiegeladen». Ich wusste nicht wohin mit der Energie, wie mich verhalten. Im Eishockey wurde ich sehr diszipliniert, habe gelernt mich durchzubeissen, unten durch zu gehen, mich durchzusetzen, habe Fairplay gelernt. Es gibt viele Argumente, die für ein Eishockeyleben sprechen.

Wir fragen trotzdem danach. Was waren für Sie die grössten Momente und Erfolge im Eishockey?

Es ist nicht einer alleine, es sind mehrere. Einer ist der erste B-Meistertitel, als niemand wusste, was wir da machten und vom Mittelfeld plötzlich aus dem Nichts Meister wurden. Das war sehr lustig. Danach erlebten wir aber auch viel Negatives, scheiterten dreimal in der Ligaqualifikation. Das war auch eine wichtige Erfahrung als Sportler, wenn man dreimal das Gleiche erlebt, enttäuscht ist, das verarbeiten muss und neue Motivation finden muss und dann klappt es. Dann weiss man, dass man etwas richtig macht. Wir hatten dann Momente, als wir mit dem Rücken zur Wand standen und von oben her in die Ligaqualifikation mussten. Das sind auch Momente, aus denen ich im Leben immer etwas ziehen kann. Damals stand so viel auf dem Spiel. Man muss sich da durchbeissen, nicht aufgeben. Das hat am Schluss den Unterschied ausgemacht. Dann die erste Playoff-Qualifikation. Wir kamen mit einem eigentlich total nicht-playoff-fähigen Team in die Playoffs rein, das war ein Riesenerfolg. Nun schafften wir es zweimal ins Halbfinale, das war auch eine Riesensache für den EHC Biel, auch wenn wir am Schluss enttäuscht waren.

Haben sie einen Lieblingsgegner oder Angstgegner?

Es gibt sicher Bilanzen, die dafür oder dagegen sprechen, aber mir ist es ziemlich egal.

Haben sie einen Traum für die nächste Saison?

Wenn man keine Träume hat, ist man am falschen Ort. Man träumt immer von Erfolgen, weit zu kommen. Den Titel zu holen in den Wettbewerben – und wir sind ja nun in drei Wettbewerben. Man trainiert viel, da möchte man auch etwas gewinnen.

Ihr seid in den letzten Jahren dem Träum näher gekommen. Was fehlt zum letzten Schritt?

Das ist noch schwierig zu sagen. Vor einem Jahr im Halbfinale gegen Lugano sind wir wohl physisch gescheitert, hatten alles unter Kontrolle, haben dominiert, darf man wohl sagen, haben uns dann aber aus der Bahn werfen lassen und die Serie verlieren. Letzte Saison war wohl einfach ein bisschen Pech dabei. Wir begannen das siebte Spiel schlecht, hatten die Serie aber im sechsten Spiel daheim verloren, vor dem eigenen Publikum den Sack nicht zugemacht, obwohl wir im ersten Drittel gegen den SCB überlegen waren. Doch brachten wir es nicht fertig ein Tor zu schiessen. Wir müssen besser werden, damit wir so eine Gelegenheit nicht mehr auslassen.

Der dritte Wettbewerb für euch beginnt nun. Wie sieht es bei euch aus vor dem Start der Champions Hockey League?

Ich hoffe es wird gut. Ich habe mit dem Verein schon alles erlebt, viele gute Sachen, auch schlechte Sachen. Es ist ein Riesending in der Champions League mitzumachen. Es ist ein grosses Thema in der Stadt. Ich freue mich. Als ich die Gruppe sah, hat es sehr Spass gemacht. Es ist wichtig gegen Teams zu spielen, von denen wir etwas mitnehmen können.


Zum Schluss noch ein Grusswort an die Fans.

Man muss sich zwischendurch bei den Fans bedanken. Wir haben in Biel eine geniale Atmosphäre, ein super Publikum, auch ein faires Publikum. Solange sie den Einsatz von uns sehen, sind sie dankbar uns gegenüber, das schätzen alle Spieler und ich weiss auch von anderen Spielern, die das Verhalten des Publikums loben. Das ist sehr schön und es freut mich auch, dass die Fans des EHC Biel in der Schweiz positiv wahrgenommen werden, zumal das ja nicht immer der Fall war. In den letzten Jahren lief es viel besser, dafür bin ich dankbar und ich schätze es vor diesem Publikum zu spielen.
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon darky » Do Aug 29, 2019 13:28

Der EHCB bestreitet am Donnerstagabend sein Pflichtspiel-Debüt in der Champions Hockey League

Hiller startet in seine letzte Saison – oder doch nicht? "Es gibt immer einen Plan B und C"

Wenn der EHC Biel an diesem Donnerstagabend in die Champions Hockey League startet, dann wird es auch für Jonas Hiller ein spezieller Moment, startet er persönlich doch in seine letzte Saison. Schliesslich ist nun schon länger bekannt, dass er am Ende dieser Saison seinen Rücktritt geben wird.

In einem grossen Interview mit der sda, welches von der Aargauer Zeitung publiziert wurde, hat sich der Schweizer zu diversen Themen geäussert. Natürlich wurde er auch auf seinen Rücktritt angesprochen. Mit welche Gefühl startet der 37-Jährige denn nun in seine letzte Saison?

"Vor jeder Saison ist der Beginn etwas mühsam, bis sich der Körper an die Bewegungen und an das Eis gewöhnt hat. Unterdessen fühle ich mich ziemlich gut. Ich bin froh, dass es endlich losgeht."

Die Erholungsfähigkeit lässt mit dem Alter nach. War das am Ende mit ein Grund für den Rücktritt am Ende der Saison?

"Klar benötigst du jedes Jahr mehr Zeit, um dich nach einem Spiel zu erholen. Früher habe ich nach Partien am Freitag und Samstag auch am Sonntag noch etwas gemacht. Nun bin ich froh, wenn ich nicht viel machen muss. Im Moment bin ich auf dem Eis nach wie vor fähig, Topleistungen abzurufen. Ich habe jedoch Respekt davor, dass das eines Tages nicht mehr der Fall sein wird. Darum höre ich lieber ein Jahr zu früh auf anstatt das Gefühl zu haben, mein Potenzial nicht mehr abrufen zu können."

War es denn ein langer Prozess?

"Schon vor einem Jahr überlegte ich mir, ob ich nochmals für eine Saison unterschreiben soll. Doch motivierte es mich, in welche Richtung es mit Biel geht. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, unbedingt noch eine weitere Saison anhängen zu müssen. Das kommunizierte ich Biel am Ende der abgelaufenen Spielzeit. Und damit es nicht ständig Diskussionen gibt, machte ich den Entscheid öffentlich."

Wie ist denn nun das Gefühl? Ist es irgendwie anders, in eine neue Saison zu starten, wenn man weiss, dass es die Letzte ist?

"Ja und nein. Vielmehr war es für mich speziell, über den Rücktritt zu sprechen, obwohl ich noch eine ganze Saison vor mir habe. Ich glaube nicht, dass das ständig im Hinterkopf ist. Ich versuche einfach wie immer, mein Bestes zu geben, arbeite weiterhin an Details, um nochmals etwas besser zu werden."

Auch in seiner letzten Saison gibt es für Jonas Hiller eine Premiere, nimmt er doch zum ersten Mal an der Champions Hockey League teil. Macht es das speziell?

"Ich glaube schon. Es ist schwierig einzuschätzen. Einerseits ist sie ein Teil der Vorbereitung, anderseits geht es schon um etwas. Es reizt mich auch aus dem Grund, weil die sonstigen Partien in der Vorbereitung manchmal mühsam sind. Du musst sie spielen, weil du gewisse Sachen im Training nicht üben kannst, gleichzeitig geht es um nichts. Die Champions Hockey League macht die Vorbereitung spannender. Gleichzeitig muss ich nicht unbedingt nochmals in einem Hotel schlafen, um Eishockey zu spielen. Das habe ich schon genug gemacht. Es gehört aber dazu. Ich freue mich, mal etwas anderes mit dem Team zu erleben, und hoffentlich wachsen wir daran."

Was persönlich traut er seinem Team in dieser Saison alles zu?

"Das Ziel bleibt, in die Playoffs zu kommen. Dann ist vieles möglich. Wir wollen bestätigen, dass wir eine Top-4-Mannschaft sind. Gleichzeitig will jedes Team besser sein als vergangene Saison. Es wird sicher nicht einfach. Es ist aber mit den Neuzugängen ein machbares Ziel. In den Playoffs muss vieles passen, um in den Final zu kommen oder gar den Titel zu gewinnen. Ich hoffe aber schon, dass jeder dieses Ziel vor Augen hat. Es geht definitiv in die richtige Richtung. Letzte Saison war ich extrem stolz auf die Mannschaft. Viele Teams haben zwischendurch eine super Saison. Eine solche zu bestätigen, ist aber schwierig. Es wird uns nun niemand mehr unterschätzen, die Augen werden noch mehr auf uns gerichtet sein. Von daher gilt es, mit dem Druck, den wir uns auch selber machen, umgehen zu können."

Ist denn der Rücktritt wirklich schon in Stein gemeisselt oder gibt es gar noch ein Szenario, bei welchem er weiterspielen wird?

"Sag niemals nie. Es gibt immer einen Plan B und C. Wenn alles einigermassen normal läuft, wird es die letzte Saison sein. Ich mache mir allerdings nicht zu viele Gedanken darüber und will es mir ein Stück weit auch offen lassen."

Hat sich der Biel-Goalie denn schon Gedanken zu seiner Zeit nach dem Eishockey gemacht?

"Es gibt verschiedene Optionen. Ich bin im Besitz einer Kitesurf-Firma, bei der ich bislang nicht viel im täglichen Business machen konnte. Es gibt sonst noch ein paar Startups, in die ich investiert habe, bei denen ich mir vorstellen kann, mehr zu machen als nur Investor zu sein. Ich will einfach meine Erfahrungen weitergeben. Das im Eishockey zu tun, ist eine Möglichkeit."
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon Michi » Do Aug 29, 2019 14:57

Anlässlich der heutigen Generalversammlung der EHC Biel Holding AG in der Tissot Arena präsentierte der Verwaltungsrat das wirtschaftliche Ergebnis der vergangenen Saison. Dank der sportlich äusserst erfolgreichen Saison mit der erneuten Play-Off Halbfinalqualifikation konnte das Betriebsjahr auch wirtschaftlich mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Konsolidiert resultierte ein Einnahmenüberschuss von CHF 206’000.- Das Budget für die neue Saison 2019/2020 sieht bei einem erwarteten Umsatz von rund CHF 17,2 Mio. und wiederum leicht erhöhten Investitionen in die 1. Mannschaft ein ausgeglichenes Ergebnis vor.

Mit Sandro Wyssbrod, seit 18 Jahren VR-Delegierter, und Hans Ruedi Minder, VR-Mitglied seit 2004 verlassen zwei langjährige Verwaltungsräte den Club. Neu wird wie bereits vor einiger Zeit angekündigt Ueli Schwarz als neuer VR-Delegierter das Gremium verstärken. Für ein weiteres Jahr wiedergewählt wurden sämtliche bisherigen VR-Mitglieder. Neu wird der EHC Biel von einem Co- Präsidium geleitet: der bisherige Präsident Patrick Stalder und Vizepräsidentin Stéphanie Mérillat werden sich die präsidialen Aufgaben teilen. Der Verwaltungsrat der EHC Biel Gruppe setzt sich somit wie folgt zusammen: Patrick Stalder (Co-Präsident), Stéphanie Mérillat (Co-Präsidentin), Ueli Schwarz (Delegierter des VR, neu), Thomas Steffen (Mitglied) und Thomas Weder (Mitglied)


Blöde Frage dazu, wie kann man eigentlich EHCB-Aktien kaufen? An einer Börse gehandelt werden sie ja nicht...
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon ritzsky » Mi Sep 04, 2019 17:05

Sali zäme, hello à tout le monde,

Pour votre info, et c'est un signe de plus que la saison arrive tout bientôt, voici l'épisode de reprise du Podcast hockey @ColdFacts.

Saison 2, épisode 1 :
https://soundcloud.com/coldfacts-swissicehockey/coldfactss02e01

Pour info, le deuxième épisode est pour vendredi, avec une analyse de notre EHCB.

Bonne écoute !!!
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon Topscorer » Do Sep 05, 2019 12:28

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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon ritzsky » Fr Sep 06, 2019 23:54

Et voici pour vous le deuxième épisode de Cold Facts, où c'est qu'ils parlent de nous autre Seelandais :

https://m.soundcloud.com/coldfacts-swissicehockey

Si vous vouliez des gens jeunes et vieux en même temps, au super ralenti et sur des musiques trop bien, c'est Cold Case ça... 8)
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon kurt » Sa Sep 07, 2019 1:16

Avec beaud l'anti-biennois reconnu et assumé ?

Pour cela que je soutiens pas Cold case... car il est clairement anti-biennois... qu'il cherche ses potes à Fribourg lausanne ou genf
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon Pierot » Sa Sep 07, 2019 9:30

Très bonne analyse de la situation par Cold fact.

D’ailleurs, L.Kleisl est en tout point du même avis. Je ne vois pas du tout ou il y a de l'anti Biennois de la part de G.Baud qui dans cette épisode comme dans ceux de la saison passé a toujours mis en évidence les bonnes décisions prises de Stoney.
"je ne contourne pas l'adversaire, je lui passe dessus"
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon kurt » Sa Sep 07, 2019 17:54

Je parle pas de ce quil dit dans cold case... je parle de ce qu'il pense quand il a pas un micro devant la bouche. Il est clairement anti biennois...
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon Pierot » Mo Sep 09, 2019 9:55

EHC Biel cherche un remplaçant pour Damien Brunner!

Comme Martin Steinegger le dit dans le Bieler Tagblatt, un joueur de la stature de Damien Brunner (absent pour trois mois, poignet cassé) n’est actuellement pas disponible sur le marché. C’est pourquoi avoir suffisamment de joueurs pour ne pas surcharger le reste de la liste. Certains joueurs juniors du EHC Biel pourraient éventuellement avoir la possibilité de disputer quelques matches de la Ligue nationale.

Yannick Herren, qui a été mis sur le marché par Lausanne HC, n’est pas une option viable pour le moment, car les Lions recherchent un partenaire commercial et n’aideraient donc pas EHC Biel à augmenter le nombre de ses joueurs.

Le Journal du Jura suggère également à Kevin Fiala dont le nouvel accord avec le Minnesota Wild n’a pas encore été mis au point (la dernière date de signature possible serait le 1er décembre). "Ce serait, bien sûr, une solution parfaite, mais il ne faut pas rêver. Un joueur dans sa situation a tout à perdre", a déclaré Martin Steinegger.

source swisshockeynews
"je ne contourne pas l'adversaire, je lui passe dessus"

Gino Cavallini #44
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon ritzsky » Di Sep 10, 2019 18:06

Pour vos petites oreilles avides de causeries axées hockey sur glace (pour les autres trucs dont vous êtes avides, Internet regorge de choses diverses qui devraient vous convenir), voici l'épisode 3 de Cold Facts :

https://soundcloud.com/coldfacts-swissicehockey/coldfactss02e03

Ça cause pas de nous cette fois, mais des nouvelles adresses de Maurer, puis Diem et Pedretti.
Du coup, cet épisode est garanti 100% sans anti-biennoiseries... 8)
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon Matt » Mi Sep 11, 2019 9:32

Kann ggf. jemand den BT Stoney Text von heute posten? Bin zu weit von einem BT Kiosk entfernt...

Edith: Thx CH
Zuletzt geändert von Matt am Mi Sep 11, 2019 13:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Pressespiegel 19/20

Beitragvon CH » Mi Sep 11, 2019 10:07

Martin Steinegger, ist die Mannschaft gegenüber letzter Saison stärker einzuschätzen?

Martin Steinegger: (überlegt) Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Sie müssen mir sie an Weihnachten nochmals stellen.

Versuchen Sie es trotzdem bitte.

Ich glaube, wir haben mit den Abgängen von Maurer, Pedretti oder Schmutz ein wenig «Muskeln» und Aggressivität verloren. Hingegen haben wir in der Verteidigung mit Rathgeb und Ulmer an Kreativität dazugewonnen. Den Verlust von Diem und Earl konnten wir mit den beiden neuen Centern Cunti und Gustafsson mindestens kompensieren. Ich denke, wir sind in der Mitte besser aufgestellt, kommt hinzu, dass wir mit Neuenschwander über einen polyvalent einsetzbaren Stürmer verfügen. Das hilft, wenn wir Anpassungen vornehmen müssen.

Doch es fehlt an Tiefe.

Nein, ich finde nicht. Im Angriff haben wir im Vergleich mit letztem Jahr bloss einen Stürmer weniger. Und die jungen Karaffa und Kohler haben in der Vorbereitung bewiesen, dass sie auf dieser Stufe mithalten können. Wir haben vor fünf Jahren beschlossen, stärker in den Nachwuchs zu investieren, indem wir mehr Profitrainer anstellten. Wenn wir nun den jungen Spielern keine Chance geben, um sich zu beweisen, wäre dieser Aufwand sinnlos.

Zum Saisonstart fallen gleich fünf Stürmer verletzt aus. Haben Sie Vergleichbares schon einmal erlebt?

Mit Bern spielten wir mal in den Playoffs mit nur fünf Verteidigern. Aber dass gleich zu Beginn der Saison so viele Spieler fehlen, ist noch nie vorgekommen.

Wie gehen Sie damit um?

Ich könnte in den Wald schreien gehen, doch das würde ja nichts an der Situation ändern. Jetzt müssen wir zusammenstehen und dürfen nicht in Panik verfallen. Der Qualitätsverlust ist massiv, ja. Doch wenn Sie mich vor der vergangenen Saison gefragt hätten, wer bloss nicht ausfallen dürfe, hätte ich Beat Forster genannt. Durch sein Fehlen gab es einen freien Platz für Janis Moser, der sich dann extrem gut entwickelt hat. Warum sollte sich das dieses Jahr nicht wiederholen? Mit Karaffa hatten wir zuvor gar nicht wirklich geplant.

Als Sie Peter Schneider engagiert haben, wurde das mancherorts mit einem Lächeln quittiert. Dass man auf einen Österreicher ohne Schweizer Lizenz setzt, ist eine Seltenheit. Wie haben Sie diese Kritik aufgenommen?

Das interessiert mich eigentlich gar nicht. Man hat nie eine Garantie, ob ein neuer Spieler einschlägt oder nicht. Einzig hat mich gestört, dass von einem «Billigausländer» die Rede war.

Es dürfte aber schon zutreffen, dass er im Vergleich mit anderen Ausländern weniger verdient.

Aber wir haben ihn nicht deshalb unter Vertrag genommen, sondern weil wir von seinen Qualitäten überzeugt sind. Mit seiner Präsenz vor dem Tor bringt er etwas rein, was uns fehlte. Seine Skorerpunkte sprechen für sich, und die österreichische Liga ist nicht irgendeine Mickey-Mouse-Liga. In den Testspielen hat er seine Qualitäten mit Toren aufgezeigt. Leider hatte er danach in der CHL Pech im Abschluss. Aber er kam in jedem Spiel zu Top-Chancen, das ist auch schon etwas Gutes. Ich bin überzeugt von ihm, sein Lernwille ist riesig. Im Sommertraining ging der ab wie ein Zäpfchen.

Sie konstruieren seit ein paar Jahren erfolgreich eine Mannschaft, die ein modernes, schnelles und kompaktes Eishockey spielt, das auch den Vorstellungen des Trainers entspricht ...

(unterbricht) Dieses System ist nicht die Philosophie Törmänen, sondern die Philosophie EHC Biel. Wir haben Antti engagiert, weil er diesen Stil spielen lassen kann. Es war nicht so, dass er diesen Stil mitgebracht hat. Wir haben schon vor seiner Zeit auf Spieler gesetzt, die in dieses System passen.

Wird diese Spielphilosophie auch bei den Junioren, also auf allen Stufen praktiziert, um den Übergang in die 1. Mannschaft zu erleichtern?

Ja, im Grossen und Ganzen schon. Wir wollen aktives Hockey praktizieren, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Jedoch wenden wir diesen Grundsatz – im Gegensatz zu anderen Klubs – nicht kompromisslos an. Davon bin ich kein Fan. Jeder Trainer hat seinen Stil, und für die Entwicklung eines Spielers ist es wichtig, dass er sich anzupassen lernt. Wir wollen die Spieler dazu ausbilden, dass sie sich nicht verstecken und aktiv am Spiel teilhaben. Karaffa, Kohler und Prysi treten genau so auf .

Kommt dadurch nicht eine gesunde Härte und aggressive Spielweise zu kurz? Etwas, dass Ihr Spielerprofil während Ihrer Aktivkarriere ausgemacht hat.

Nein, diese Zeiten sind vorbei.

Dann fände Martin Steinegger im heutigen EHC Biel keinen Platz?

Doch, doch. Mich konnte man egal wo einsetzen (lacht).

Aber haben Sie wirklich keine Bedenken, dass das mal vonnöten sein wird? Während einer Saison kann es zu Momenten kommen, in denen Spieler gefragt sind, die vielleicht nicht die Schnellsten und technisch Begabtesten sind, sich dafür aber aufopfern.

Ich verstehe Ihre Frage schon, aber ich denke nicht, dass wir das komplett verloren haben. Künzle ist beispielsweise ein Spieler, der mit seiner Physis Zeichen setzen kann. Oder auch Schneider gehört zu diesem Typ Spieler. Aber ja, wenn ich jetzt noch einen Spieler engagieren könnte, würde ich wahrscheinlich einen mit solchen Eigenschaften aussuchen.

Gleich wie letztes Jahr laufen auch Ende dieser Saison zahlreiche Verträge aus. Darunter befinden sich Spieler, die mit ihrer Leistung beim EHC Biel das Interesse von anderen Klubs geweckt haben. Letztes Jahr sorgte das für Unruhe in der Garderobe.

Man kann das auch positiv sehen: Die Spieler müssen sich präsentieren. Natürlich wurden schon Gespräche geführt, aber wir haben ausser mit Brunner noch keine weitere Einigung erzielt. Wir werden nicht überall eine Lösung finden, das ist nun mal so. Wir haben ein Budget einzuhalten.

Weil Hiller zurücktritt, müssen Sie einen neuen Torhüter finden, der Markt gibt derzeit nicht viel her. Bereitet Ihnen das Sorgen?

Mir bereiten viele Sachen Sorgen (lacht). Wir werden eine Lösung finden. Ich bin offen für alle Optionen, auch ein ausländischer Goalie ist eine Möglichkeit. Und Paupe hat in der CHL bisher die Pucks abgewehrt, die er abwehren musste.

Wäre auch ein Duo ohne definierte Nummer 1 eine Option?

Ja, warum nicht.

2018 war der Halbfinal gegen Lugano nach sechs Spielen entschieden, dieses Jahr scheiterte Biel im Halbfinal in sieben Spielen an Bern. Nüchtern betrachtet, hat die Mannschaft nur einen minimen Fortschritt erzielt.

Den grössten Schritt, den wir genommen haben, war, dass wir die starke Saison 2017/18 bestätigen konnten.

Wird das auch diese Saison gelingen?

Es ist jedes Jahr schwierig. In Anbetracht der Konkurrenz wird es sicher nicht einfach, wieder unter die ersten Vier zu kommen. Aber selbstverständlich möchten wir es nach den zwei Outs im Halbfinal mal bis in den Final schaffen.

Mathieu Tschantré stellte nach letzter Saison sein Captainamt infrage, um im Hinblick auf sein Karriereende jetzt schon andere in die Verantwortung zu nehmen. Nun bleibt er Captain. Wie lautet Ihre Meinung dazu?

Wir haben ein Gespräch geführt, in dem wir schnell übereingekommen sind, dass er unser Captain bleibt. Punkt. Es hätte nichts gebracht, eine neue Konstellation zu kreieren, die nicht nötig ist.

Hat es Spieler im Team, die seine Rolle in Zukunft einnehmen können?

Ja definitiv. Aber jetzt ist Mathieu noch hier, er wird nach wie vor in der Garderobe respektiert.

Aber denken Sie nicht, es fehlt an Leadership im Team?

Nein. Doch die Mentalität der heutigen Spieler ist nicht mehr dieselbe wie früher, deshalb darf man das nicht vergleichen. Diese Veränderung von Generation zu Generation ist normal und es ist wichtig, dass wir an dieser teilhaben und sie verstehen, anstatt sie von aussen schlechtzureden.

Sie waren bereits mit 21 Jahren Captain des EHC Biel. Das ist heute unvorstellbar.

Warum nicht? Janis Moser hat noch zwei Jahre Zeit (schmunzelt). Wir werden einen neuen Captain bestimmen, wenn denn Mathieu tatsächlich aufhört.

Wie bitte? Rechnen Sie etwa damit, dass er weitermacht?

Wie sagt man so schön: Nur ein Narr ändert seine Meinung nie.

Sehen Sie das auch bezüglich Hillers Entscheid so?

Wir werden es sehen. Fragen Sie mich heute, und auch morgen, gehe ich davon aus, dass beide ihre Karriere Ende Saison beenden. Aber wer weiss schon, was zu einem späteren Zeitpunkt sein wird.

Kamen bei Ihnen damals Zweifel auf, nachdem Sie Ihr Karriereende auf Ende Saison kommuniziert hatten?

Nein. Ich brach mir im November die Hand. Sie müssen wissen, ich habe den Horror vor Operationen. Jedes Mal sagte ich mir, dass ich bei der nächsten Verletzung aufhöre. Trotzdem habe ich sieben Operationen mitgemacht. Aber nach dieser war für mich definitiv klar, dass ich aufhöre. Zudem war ich schon 40 Jahre alt.

Sie fürchten sich vor Operationen? Das passt nicht zum Bild des furchtlosen Kämpfers, das Sie auf dem Eis abgegeben haben.

Es ist eine Katastrophe, ich hasse Spritzen. Als ich mir zum Beispiel die Nase habe richten lassen müssen, wurden vor dem Operationssaal zig Betten mit Patienten parkiert. Ich hatte den Horror, dass es zu einer Verwechslung kommen könnte und sie etwas Falsches an mir flicken.

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Montandon im Try-Out, Stucki am Face-off

Arnaud Montandon trainiert seit gestern mit dem EHC Biel. Der 27-jährige Stürmer spielte die letzten beiden Saisons bei Ajoie und ist derzeit vertragslos. Ob Biel den Koloss (1,93 m/98 kg) temporär als Ersatz für die vielen verletzten Stürmer verpflichtet, war gestern offen. Für das heutige Cup-Spiel in Huttwil wäre er ohnehin noch nicht spielberechtigt. Montanton bestritt 2014 und 2018 je ein Spiel für Biel auf Leihbasis.

Auch offen war gestern noch, welche Junioren heute im ersten Cup-Spiel gegen das Team aus der MySports League im Fanionteam aushelfen.

Forster sollte voraussichtlich wieder mittun können, Rathgeb ist hingegen fraglich. Auch ob Salmela spielen wird, war gestern noch nicht entschieden. Der Finne blieb nach dem Auswärtstrip einen Tag länger in seiner Heimat in Finnland. Im Tor wird wenig überraschend Paupe stehen.

Zum Meisterschaftsstart am Freitag zuhause gegen Freiburg hütet dann aller Voraussicht nacht Hiller das Tor. Von dort aus wird er beobachten können, wie Schwingerkönig Christian Stucki das erste Bully ausführt. bil
#29 Ich bin noch nie in eine Saison gestartet ohne das Ziel zu haben, Schweizer Meister zu werden.

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