Pressespiegel 25/26
Re: Pressespiegel 25/26
Der Podcast La Stammtisch wird mit der nächsten Folge in dieser Form aufgelöst werden. Laurent Kleisl wird ab 2026 nicht mehr Chefredaktor des JdJ sein, Lyndon Viglino verlässt RJB. In der nächsten Folge, die in ca zwei Wochen aufgenommen werden wird, soll über die Weiterführung des Podcast informiert werden.
Offense wins matches - Defense wins championships!
Re: Pressespiegel 25/26
Neue Folge des Bieler Pucktalk https://www.radioblitz.ch/bieler-pucktalk/ Gute & kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand der Dinge... 
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Re: Pressespiegel 25/26
Gelesen auf sport.ch:

1:1 kopiert aus dem Web. Fehler inklusive....
Leistungsschwankungen
EHCB-Assistenztrainer Forster stellt sich schützend vor die Bieler Youngster
Der EHC Biel sorgt in dieser Saison der National League für Überraschungen. Nach der Hälfte der Qualifikation belegen die Seeländer den 9. Platz, was auf den ersten Blick ihrer Kaderstärke entspricht. Doch eine genauere Betrachtung offenbart, dass das Team von Trainer Petri Matikainen![]()
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deutlich mehr Potenzial hat.
Verteidiger Robin Grossmann hat nachgerechnet und festgestellt, dass Biel bereits 16 Punkte durch späte Gegentore oder unnötige Strafen verloren hat. "Leichtfertig verschenkt, das ist in unserer Position nicht optimal", kommentiert Grossmann die Situation gegenüber der Berner Zeitung. Diese vergebenen Chancen könnten den Unterschied zwischen Play-in und direkter Playoff-Qualifikation ausmachen.
Die Inkonstanz des Teams ist auffällig. Auf Siegesserien folgen oft Niederlagen, was die Mannschaft unberechenbar macht. Mit 90 Gegentoren gehört die Defensive zu den schwächsten der Liga, nur Ambri und Ajoie haben mehr Treffer kassiert.
Assistenztrainer Beat Forster, der sich um die Defensive kümmert, sieht besonders bei den jungen Spielern Entwicklungspotential. "Wir Trainer müssen einen Weg finden, den Spielern Sicherheit auf den Weg zu geben. Damit sie zwar aktiv in Beinen und Händen, aber ruhig im Kopf sind", erklärt Forster gegenüber der genannten Quelle. Er hebt die Leistungen der jungen Verteidiger Rodwin Dionicio (21) und Niklas Blessing (19) hervor, betont aber auch die Herausforderungen: "Mit starken Leistungen haben sie die Messlatte hoch gesetzt. Sie erwarten viel von sich und wir auch von ihnen. Doch es ist für junge Spieler schwierig, konstant zu liefern und Verantwortung zu übernehmen."
Trotz der Schwierigkeiten bleibt Grossmann optimistisch. Er glaubt an das Erreichen des Saisonziels - einen Platz unter den Top 8. Die geringe Verletzungsquote und die Qualität von Torhüter Harri Säteri stimmen ihn zuversichtlich.
Das nächste Spiel führt Biel zum Kantonsderby nach Bern. Beide Teams stehen unter Druck: Biel hat die schwächste Auswärtsbilanz der Liga, während der SCB mit einer Krise kämpft. Das Duell verspricht Spannung, auch wenn die Qualität möglicherweise zu wünschen übrig lässt.
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Re: Pressespiegel 25/26
@Rookie: Danke!
Interessanter Pucktalk. Insbesondere das Herausheben von Hofers' bisherigen Skorerwerten. Aber auch die "Unfähigkeit", in Ambri im letzten Drittel die Führung verwalten, statt ein 5. Tor erzwingen zu wollen.
Interessanter Pucktalk. Insbesondere das Herausheben von Hofers' bisherigen Skorerwerten. Aber auch die "Unfähigkeit", in Ambri im letzten Drittel die Führung verwalten, statt ein 5. Tor erzwingen zu wollen.
Re: Pressespiegel 25/26
Trainer entlassen und wir spielen um den Kübel. Herrlich das Weltbild das manche haben...
Solange der Kern der Spieler der Gleiche ist welche die letzten beiden Saisons in Sand gesetzt haben, wirds auch mit einem anderen Trainer nicht viel besser.
Solange der Kern der Spieler der Gleiche ist welche die letzten beiden Saisons in Sand gesetzt haben, wirds auch mit einem anderen Trainer nicht viel besser.
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Re: Pressespiegel 25/26
Ich bin generell nicht für Trainerentlassungen, und fände es schade wenn man Filander entlassen müsste. Aber irgendetwas ändern müsste man wohl schon, so schlecht scheint mir die Mannschaft nicht, als dass man fast jedes Auswärtsspiel verlieren müsste und in gefühlt ca. 9 con 10 Fällen bei knappem Spielstand noch Punkte vergeigt.
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Re: Pressespiegel 25/26
Quelle: Ajour, 02.12.2025
Sportchef Martin Steinegger: «Diese Inkonstanz in dieser Saison regt mich brutal auf»
Martin Steinegger sieht sich derzeit in der Pflicht. Er ist nahe am Team und gibt Ratschläge. Er äussert sich zur aktuellen Situation, zum Trainerstab und zur Laaksonen-Vertragsauflösung.
Noch drei Spiele bleiben dem EHC Biel vor der nächsten Nationalmannschaftspause. Am Mittwoch treten die Seeländer bei Bern an, am Freitag bei Rapperswil-Jona und am Samstag empfängt Biel Lausanne. Rund um den Verein gibt es derzeit viele Diskussionen. Sportchef Martin Steinegger nimmt ausführlich Stellung.
Warum musste Oskari Laaksonen gehen?
Der Vertrag mit Verteidiger Oskari Laaksonen wurde am Montag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Dazu sagt Steinegger: «Es ist eine längere Geschichte.» Dann holt der Sportchef aus. Sie hätten vor der Saison nicht mit der Rückkehr von Rodwin Dionicio gerechnet, weil er anders als im Vorjahr keine Option im Vertrag hatte für eine Rückkehr nach Europa. Doch als der Verteidiger verfügbar wurde, sei für Biel klar gewesen, dass sie ihn haben wollen. Das habe die Situation in der Verteidigung verändert. «Es führte dazu, dass meist einer der neuen ausländischen Verteidiger überzählig war», so Steinegger. Diese Situation sei für Linus Hultström und Laaksonen nicht leistungsfördernd gewesen. Deswegen habe man einen Entscheid treffen müssen.
«Oskari war sehr unglücklich. Er hatte Mühe damit umzugehen. Die Vertragsauflösung war für alle Parteien das Beste und ging ohne böse Worte über die Bühne», so der Bieler Sportchef. Der Spieler habe bei anderen Voraussetzungen unterschrieben und sie hätten zu diesem Zeitpunkt anders geplant, aber so sei es im Sport. Es gebe Veränderungen und dann müsse man die Lage neu beurteilen. Dennoch sagt Steinegger auch: «Im Grossen und Ganzen will ich festhalten, dass es extrem schade ist. Ich hatte im ersten Spiel in Zürich das Gefühl, er war der beste Mann auf dem Eis.» Nachher habe der Finne durch eine Verletzung einige Spiele verpasst und die Situation mit den Spielen als Überzähliger sei gekommen. «Dort hat er den Tritt verloren und konnte mit dieser Situation nicht umgehen. Er hatte die Geduld nicht. Das merkte man ihm jeden Tag an.» Es kam schliesslich zur Trennung und nun spielt Laaksonen wieder für seinen vorherigen Arbeitgeber Lulea.
Kommt ein Ersatz für Laaksonen?
Der EHC Biel ist nicht direkt auf der Suche nach einem Ersatz. «Wir haben uns gesagt, dass wir nur einen neuen Ausländer holen, wenn er uns etwas bringt, das wir noch nicht im Kader haben», sagt Steinegger. Er bringt als Beispiel Anthony Greco, der letzte Saison geholt wurde, weil er schneller als alle anderen war. Für Biel kommt es derzeit nicht in Frage einen Ausländer zu holen, nur um wieder sieben einsatzfähige im Kader zu haben. Aktuell nehme man es in Kauf, nur mit fünf Ausländern zu spielen, wenn Goalie Harri Säteri eine Pause bekommt. Das werde in dieser Woche passieren. Eigentlich sei bereits letzte Woche ein Einsatz von Ersatztorhüter Luis Janett vorgesehen, doch dieser war erkrankt.
Ein Schweizer Verteidiger, der die Lücke von Laaksonen füllen könnte, ist Gaël Christe. Er ist derzeit an Ajoie ausgeliehen. Zu ihm sagt Steinegger: «Der Gedanke ihn zurückzuholen, ist in meinem Kopf. Diesen Entscheid müssen wir sehr sorgfältig fällen. Denn wenn er wieder da ist, ist er da.» Es gebe keine Option für Christe wieder nach Ajoie zu gehen. Mit der Entwicklung in der Fremde ist der Sportchef zufrieden: «Er konnte dort Fuss fassen und ich bin extrem froh, dass er dort spielen kann. Er ist so ein guter Typ und verdient es zu spielen. Aber am Ende geht es bei diesem Entscheid natürlich um uns.»
Wie steht es aktuell um den EHC Biel?
Beim EHC Biel fällt besonders eines auf: Die Konstanz fehlt. Teils zeigen die Bieler starke Drittel und es folgt ein schlechtes. Oder auf einen überzeugenden Sieg folgt ein schwacher Match. «Diese Inkonstanz in dieser Saison regt mich brutal auf. Das muss ich ehrlich sagen», so die deutlichen Worte des Sportchefs. Der Unterschied zwischen guten Spielen und schlechten sei riesig. «Das ist eigentlich unglaublich. Es gab Spiele, wo wir richtig konzentriert und diszipliniert gespielt haben und nachher richtig schlechte Spiele. Das ist für mich sehr, sehr schwierig zu erklären.»
Steinegger will es nicht auf die jungen Spieler schieben. Diese würden zwar Fehler machen, seien aber gleichzeitig eine riesige Bereicherung. Sie hätten noch einmal einen Riesen-Schritt gemacht. Vielmehr nimmt er die erfahrenen Spieler in die Pflicht: «Wir müssen als Mannschaft konstanter auftreten und unsere nominell besten Spieler müssen öfters die besten Spieler auf dem Eis sein.» Zur Erinnerung: Zuletzt wurde der erst 16-jährige Jonah Neuenschwander dreimal als bester Bieler Spieler ausgezeichnet.
Trotz allem nimmt der langjährige Sportchef die Mannschaft grundsätzlich als positiv wahr. «Aber diese zwei Gesichter, die wir haben, stören mich wirklich.» Hinzu kommen die zwei Gesichter bei Heim- oder Auswärtspartien. In der Tissot Arena holte Biel als fünftbestes Heimteam der Liga in 15 Spielen 27 Punkte. In der Fremde ist Biel mit neun Punkten aus 13 Spielen das Schlusslicht der Liga. Steinegger erkennt bei seinem Team das vorhandene Potential. «Was mich wirklich aufregt ist, dass man dieses Potential erstens nicht ausschöpft und zweitens zum Teil auch weggibt.» Es habe in dieser Saison viele Spiele gegeben, wo man nicht am Gegner gescheitert sei, sonders als Team vielleicht auch zu wenig dran geglaubt habe. «Da braucht es eventuell auch eine Prise Arroganz, die volle Überzeugung für einen Sieg», so der 53-Jährige.
Ist Trainer Martin Filander ein Thema?
Auf die Trainerfrage angesprochen sagt Steinegger: «Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn ein Sportchef mitten in der Saison für so ein Interview angefragt wird. Es hat keinen Sinn, jetzt ein Zwischenfazit zum Trainerstab zu ziehen. Ich will diese Diskussion gar nicht erst beginnen.» Bekanntlich haben die Bieler Verantwortlichen mehr Geduld als andere. Dahinter steckt eine Kalkül. Der Sportchef erklärt: «Für unsere Organisation ist die einzige Chance erfolgreich zu sein, wenn wir auf gewissen Positionen Konstanz haben.» Der Markt für Schweizer Spieler sei im Moment brutal schwierig und Biel sei nicht die erste Priorität. «Deshalb können wir nur punkten, wenn wir einem Spieler aufzeigen, dass wir eine Konstanz aufweisen und wir dem Team sowie dem Trainerstab vertrauen.» Die Spieler müssten ganz genau wissen, was sie erwartet und wo der Trainer sie einsetzen will.
Bekanntlich ist es für Cheftrainer Martin Filander und seinen langjährigen Assistenten Mathias Tjernqvist die zweite Saison in der Schweiz. Laut Steinegger brauchen nicht nur Spieler manchmal eine gewisse Anpassungszeit, sondern auch Trainer. Er sagt weiter: «Wir hatten im Sommer viele gute Gespräche mit den Trainern und sie haben ihr erstes Jahr gut reflektiert. Sie konnten die Schweizer Mentalität kennenlernen und aus dieser Sicht habe ich das Gefühl dass wir Fortschritte gemacht haben.» Gleichzeitig hält der Sportchef fest: «Es ist auch ihre Verantwortung, diesen Level, den wir erreichen können, in nahezu jedem Spiel zu zeigen und nicht diese Jojo-Tendenz zu haben. Das ist auch eine Trainer-Aufgabe. Punkt.»
Kritik, dass der EHC Biel die Verträge der Trainer bereits vor Saisonbeginn verlängert hat, versteht Steinegger. Er sagt: «Es ist ganz einfach: Nach dem Krieg ist jeder Soldat ein General und weiss immer, was man besser machen muss.» Bei Biel plane man langfristig. Er erinnert daran, ein Spieler solle wissen, was ihn hier erwarte und wie es weitergehe. Der Sportchef ist überzeugt: «Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn er etwas rumpelig ist. Kritik gibt es immer. Solange sie fair und nicht persönlich ist, stimmt es für mich.»
Welchen Einfluss hat der Sportchef im Moment?
Steinegger versucht stets, zu spüren, wie die einzelnen Individuen drauf sind. Wenn ein Spieler mit hängendem Kopf daherkomme, suche er das Gespräch mit ihm. Grundsätzlich sei dies die Arbeit der Trainer, aber es gehe hier mehr um einen informellen Austausch. «Es ist nicht so, dass ich einen Spieler zu mir ins Büro zitiere und ihm eine Abreibung gebe. Vielmehr sage ich ihm vielleicht, sein Weg sei gut, aber er müsse noch mehr in jedes Training und jeden Match investieren.» Die Spiele selbst seien für ihn diese Saison sehr emotional. Auf der Tribüne verspüre er eine gewisse Machtlosigkeit. Viel mehr als präsent sein und unterstützend Wirken, könne er nicht machen. Aber klar führe er immer wieder Gespräche mit Spielern.
Bei den Spielen ist Steinegger so gut wie immer im Stadion, zuletzt auch vermehrt bei den Trainings. Dazu sagt er: «Wenn man mich in den letzten zehn Jahren verfolgt hat, war es immer so, dass ich in solchen Situationen näher am Team war. Da musst du als Sportchef präsent sein.» Aktionismus bringe nichts, er müsse einfach da sein. «Wenn Rat gefragt ist bin ich da und den Trainern gebe ich derzeit einige Tipps mehr. Was sie dann damit machen, ist ihre Sache. Wenn ich ihnen zehn Tipps gebe und einer sitzt, ist das für alle gut.»
Was sind die Erwartungen für das Derby beim SCB?
Bern ist aktuell Vorletzter der National League. Biel liegt auf Position neun und hat nur sechs Punkte Vorsprung auf den 13. Bern. Steinegger sagt: «Wenn man die Tabellensituation anschaut, ist es natürlich für beide Teams ein sehr spezielles Spiel. Ich will jetzt nicht ausrufen, dass wir in Bern punkten müssen. Wir müssen jetzt einfach regelmässig punkten.» Über Erwartungen für eine einzelne Partie zu sprechen, fällt ihm schwierig. «Wir haben diese Inkonstanz. Was ich grundsätzlich immer erwarte, ist, dass wir bereit sind und Freude haben. In Bern spielt man vor vielen Leuten, es ist eine spezielle Atmosphäre. Steinegger will bei seinen Spielern am Mittwoch Freude sehen und eine gewisse Lockerheit, denn sonst könne man auch nicht gut spielen
Sportchef Martin Steinegger: «Diese Inkonstanz in dieser Saison regt mich brutal auf»
Martin Steinegger sieht sich derzeit in der Pflicht. Er ist nahe am Team und gibt Ratschläge. Er äussert sich zur aktuellen Situation, zum Trainerstab und zur Laaksonen-Vertragsauflösung.
Noch drei Spiele bleiben dem EHC Biel vor der nächsten Nationalmannschaftspause. Am Mittwoch treten die Seeländer bei Bern an, am Freitag bei Rapperswil-Jona und am Samstag empfängt Biel Lausanne. Rund um den Verein gibt es derzeit viele Diskussionen. Sportchef Martin Steinegger nimmt ausführlich Stellung.
Warum musste Oskari Laaksonen gehen?
Der Vertrag mit Verteidiger Oskari Laaksonen wurde am Montag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Dazu sagt Steinegger: «Es ist eine längere Geschichte.» Dann holt der Sportchef aus. Sie hätten vor der Saison nicht mit der Rückkehr von Rodwin Dionicio gerechnet, weil er anders als im Vorjahr keine Option im Vertrag hatte für eine Rückkehr nach Europa. Doch als der Verteidiger verfügbar wurde, sei für Biel klar gewesen, dass sie ihn haben wollen. Das habe die Situation in der Verteidigung verändert. «Es führte dazu, dass meist einer der neuen ausländischen Verteidiger überzählig war», so Steinegger. Diese Situation sei für Linus Hultström und Laaksonen nicht leistungsfördernd gewesen. Deswegen habe man einen Entscheid treffen müssen.
«Oskari war sehr unglücklich. Er hatte Mühe damit umzugehen. Die Vertragsauflösung war für alle Parteien das Beste und ging ohne böse Worte über die Bühne», so der Bieler Sportchef. Der Spieler habe bei anderen Voraussetzungen unterschrieben und sie hätten zu diesem Zeitpunkt anders geplant, aber so sei es im Sport. Es gebe Veränderungen und dann müsse man die Lage neu beurteilen. Dennoch sagt Steinegger auch: «Im Grossen und Ganzen will ich festhalten, dass es extrem schade ist. Ich hatte im ersten Spiel in Zürich das Gefühl, er war der beste Mann auf dem Eis.» Nachher habe der Finne durch eine Verletzung einige Spiele verpasst und die Situation mit den Spielen als Überzähliger sei gekommen. «Dort hat er den Tritt verloren und konnte mit dieser Situation nicht umgehen. Er hatte die Geduld nicht. Das merkte man ihm jeden Tag an.» Es kam schliesslich zur Trennung und nun spielt Laaksonen wieder für seinen vorherigen Arbeitgeber Lulea.
Kommt ein Ersatz für Laaksonen?
Der EHC Biel ist nicht direkt auf der Suche nach einem Ersatz. «Wir haben uns gesagt, dass wir nur einen neuen Ausländer holen, wenn er uns etwas bringt, das wir noch nicht im Kader haben», sagt Steinegger. Er bringt als Beispiel Anthony Greco, der letzte Saison geholt wurde, weil er schneller als alle anderen war. Für Biel kommt es derzeit nicht in Frage einen Ausländer zu holen, nur um wieder sieben einsatzfähige im Kader zu haben. Aktuell nehme man es in Kauf, nur mit fünf Ausländern zu spielen, wenn Goalie Harri Säteri eine Pause bekommt. Das werde in dieser Woche passieren. Eigentlich sei bereits letzte Woche ein Einsatz von Ersatztorhüter Luis Janett vorgesehen, doch dieser war erkrankt.
Ein Schweizer Verteidiger, der die Lücke von Laaksonen füllen könnte, ist Gaël Christe. Er ist derzeit an Ajoie ausgeliehen. Zu ihm sagt Steinegger: «Der Gedanke ihn zurückzuholen, ist in meinem Kopf. Diesen Entscheid müssen wir sehr sorgfältig fällen. Denn wenn er wieder da ist, ist er da.» Es gebe keine Option für Christe wieder nach Ajoie zu gehen. Mit der Entwicklung in der Fremde ist der Sportchef zufrieden: «Er konnte dort Fuss fassen und ich bin extrem froh, dass er dort spielen kann. Er ist so ein guter Typ und verdient es zu spielen. Aber am Ende geht es bei diesem Entscheid natürlich um uns.»
Wie steht es aktuell um den EHC Biel?
Beim EHC Biel fällt besonders eines auf: Die Konstanz fehlt. Teils zeigen die Bieler starke Drittel und es folgt ein schlechtes. Oder auf einen überzeugenden Sieg folgt ein schwacher Match. «Diese Inkonstanz in dieser Saison regt mich brutal auf. Das muss ich ehrlich sagen», so die deutlichen Worte des Sportchefs. Der Unterschied zwischen guten Spielen und schlechten sei riesig. «Das ist eigentlich unglaublich. Es gab Spiele, wo wir richtig konzentriert und diszipliniert gespielt haben und nachher richtig schlechte Spiele. Das ist für mich sehr, sehr schwierig zu erklären.»
Steinegger will es nicht auf die jungen Spieler schieben. Diese würden zwar Fehler machen, seien aber gleichzeitig eine riesige Bereicherung. Sie hätten noch einmal einen Riesen-Schritt gemacht. Vielmehr nimmt er die erfahrenen Spieler in die Pflicht: «Wir müssen als Mannschaft konstanter auftreten und unsere nominell besten Spieler müssen öfters die besten Spieler auf dem Eis sein.» Zur Erinnerung: Zuletzt wurde der erst 16-jährige Jonah Neuenschwander dreimal als bester Bieler Spieler ausgezeichnet.
Trotz allem nimmt der langjährige Sportchef die Mannschaft grundsätzlich als positiv wahr. «Aber diese zwei Gesichter, die wir haben, stören mich wirklich.» Hinzu kommen die zwei Gesichter bei Heim- oder Auswärtspartien. In der Tissot Arena holte Biel als fünftbestes Heimteam der Liga in 15 Spielen 27 Punkte. In der Fremde ist Biel mit neun Punkten aus 13 Spielen das Schlusslicht der Liga. Steinegger erkennt bei seinem Team das vorhandene Potential. «Was mich wirklich aufregt ist, dass man dieses Potential erstens nicht ausschöpft und zweitens zum Teil auch weggibt.» Es habe in dieser Saison viele Spiele gegeben, wo man nicht am Gegner gescheitert sei, sonders als Team vielleicht auch zu wenig dran geglaubt habe. «Da braucht es eventuell auch eine Prise Arroganz, die volle Überzeugung für einen Sieg», so der 53-Jährige.
Ist Trainer Martin Filander ein Thema?
Auf die Trainerfrage angesprochen sagt Steinegger: «Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn ein Sportchef mitten in der Saison für so ein Interview angefragt wird. Es hat keinen Sinn, jetzt ein Zwischenfazit zum Trainerstab zu ziehen. Ich will diese Diskussion gar nicht erst beginnen.» Bekanntlich haben die Bieler Verantwortlichen mehr Geduld als andere. Dahinter steckt eine Kalkül. Der Sportchef erklärt: «Für unsere Organisation ist die einzige Chance erfolgreich zu sein, wenn wir auf gewissen Positionen Konstanz haben.» Der Markt für Schweizer Spieler sei im Moment brutal schwierig und Biel sei nicht die erste Priorität. «Deshalb können wir nur punkten, wenn wir einem Spieler aufzeigen, dass wir eine Konstanz aufweisen und wir dem Team sowie dem Trainerstab vertrauen.» Die Spieler müssten ganz genau wissen, was sie erwartet und wo der Trainer sie einsetzen will.
Bekanntlich ist es für Cheftrainer Martin Filander und seinen langjährigen Assistenten Mathias Tjernqvist die zweite Saison in der Schweiz. Laut Steinegger brauchen nicht nur Spieler manchmal eine gewisse Anpassungszeit, sondern auch Trainer. Er sagt weiter: «Wir hatten im Sommer viele gute Gespräche mit den Trainern und sie haben ihr erstes Jahr gut reflektiert. Sie konnten die Schweizer Mentalität kennenlernen und aus dieser Sicht habe ich das Gefühl dass wir Fortschritte gemacht haben.» Gleichzeitig hält der Sportchef fest: «Es ist auch ihre Verantwortung, diesen Level, den wir erreichen können, in nahezu jedem Spiel zu zeigen und nicht diese Jojo-Tendenz zu haben. Das ist auch eine Trainer-Aufgabe. Punkt.»
Kritik, dass der EHC Biel die Verträge der Trainer bereits vor Saisonbeginn verlängert hat, versteht Steinegger. Er sagt: «Es ist ganz einfach: Nach dem Krieg ist jeder Soldat ein General und weiss immer, was man besser machen muss.» Bei Biel plane man langfristig. Er erinnert daran, ein Spieler solle wissen, was ihn hier erwarte und wie es weitergehe. Der Sportchef ist überzeugt: «Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn er etwas rumpelig ist. Kritik gibt es immer. Solange sie fair und nicht persönlich ist, stimmt es für mich.»
Welchen Einfluss hat der Sportchef im Moment?
Steinegger versucht stets, zu spüren, wie die einzelnen Individuen drauf sind. Wenn ein Spieler mit hängendem Kopf daherkomme, suche er das Gespräch mit ihm. Grundsätzlich sei dies die Arbeit der Trainer, aber es gehe hier mehr um einen informellen Austausch. «Es ist nicht so, dass ich einen Spieler zu mir ins Büro zitiere und ihm eine Abreibung gebe. Vielmehr sage ich ihm vielleicht, sein Weg sei gut, aber er müsse noch mehr in jedes Training und jeden Match investieren.» Die Spiele selbst seien für ihn diese Saison sehr emotional. Auf der Tribüne verspüre er eine gewisse Machtlosigkeit. Viel mehr als präsent sein und unterstützend Wirken, könne er nicht machen. Aber klar führe er immer wieder Gespräche mit Spielern.
Bei den Spielen ist Steinegger so gut wie immer im Stadion, zuletzt auch vermehrt bei den Trainings. Dazu sagt er: «Wenn man mich in den letzten zehn Jahren verfolgt hat, war es immer so, dass ich in solchen Situationen näher am Team war. Da musst du als Sportchef präsent sein.» Aktionismus bringe nichts, er müsse einfach da sein. «Wenn Rat gefragt ist bin ich da und den Trainern gebe ich derzeit einige Tipps mehr. Was sie dann damit machen, ist ihre Sache. Wenn ich ihnen zehn Tipps gebe und einer sitzt, ist das für alle gut.»
Was sind die Erwartungen für das Derby beim SCB?
Bern ist aktuell Vorletzter der National League. Biel liegt auf Position neun und hat nur sechs Punkte Vorsprung auf den 13. Bern. Steinegger sagt: «Wenn man die Tabellensituation anschaut, ist es natürlich für beide Teams ein sehr spezielles Spiel. Ich will jetzt nicht ausrufen, dass wir in Bern punkten müssen. Wir müssen jetzt einfach regelmässig punkten.» Über Erwartungen für eine einzelne Partie zu sprechen, fällt ihm schwierig. «Wir haben diese Inkonstanz. Was ich grundsätzlich immer erwarte, ist, dass wir bereit sind und Freude haben. In Bern spielt man vor vielen Leuten, es ist eine spezielle Atmosphäre. Steinegger will bei seinen Spielern am Mittwoch Freude sehen und eine gewisse Lockerheit, denn sonst könne man auch nicht gut spielen
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Re: Pressespiegel 25/26
Was ich mich frage: woran liegt die desolate Auswärtsbilanz? Könnte das System von 7 Rück- Quer- und Diagonalpässen im eigenen Drittel vor der Angriffsauslösung gegen forecheckende Heimmannschaften vielleicht noch etwas schwieriger sein als zu Hause? 
Re: Pressespiegel 25/26
On va se taper le logo vert Landi sur les maillots encore un moment.
Mais merci Landi.
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Re: Pressespiegel 25/26
HC Bienne : pas de nouvel étranger, Gaël Christe reste en Ajoie
03/12/2025
Le point après le départ d'Oskari Laaksonen.
On rappelle que le plan estival du club était d'avoir sept étrangers afin d'en aligner six quand Luis Janett est titularisé au but à la place d'Harri Säteri. La réalité est tout autre puisque le gardien substitut n'a pas la confiance de son coach.
Ainsi, le souhait de partir d'Oskari Laaksonen n'a pas dû poser trop de soucis à Martin Steinegger qui confirme à Ajour qu'il ne sera pas remplacé, en tout cas dans l'immédiat : «C'est toujours compliqué de faire son marché en cours de saison. Moins de joueurs jouent en KHL, donc il y en a aussi moins qui sont libérés en cours de championnat». Mais comme nombre de directeurs sportifs, il reste à l'affût d'une éventuelle perle rare.
Pas de rappel non plus de Gaël Christe : «Cela ne sert à rien de le faire revenir à Bienne pour qu'il ne joue pas», explique Martin Steinegger au même média, ajoutant que son joueur peut être rappelé en tout temps,
03/12/2025
Le point après le départ d'Oskari Laaksonen.
On rappelle que le plan estival du club était d'avoir sept étrangers afin d'en aligner six quand Luis Janett est titularisé au but à la place d'Harri Säteri. La réalité est tout autre puisque le gardien substitut n'a pas la confiance de son coach.
Ainsi, le souhait de partir d'Oskari Laaksonen n'a pas dû poser trop de soucis à Martin Steinegger qui confirme à Ajour qu'il ne sera pas remplacé, en tout cas dans l'immédiat : «C'est toujours compliqué de faire son marché en cours de saison. Moins de joueurs jouent en KHL, donc il y en a aussi moins qui sont libérés en cours de championnat». Mais comme nombre de directeurs sportifs, il reste à l'affût d'une éventuelle perle rare.
Pas de rappel non plus de Gaël Christe : «Cela ne sert à rien de le faire revenir à Bienne pour qu'il ne joue pas», explique Martin Steinegger au même média, ajoutant que son joueur peut être rappelé en tout temps,
"je ne contourne pas l'adversaire, je lui passe dessus"
Gino Cavallini #44
Gino Cavallini #44
Re: Pressespiegel 25/26
Es freut mich, dass unser SC die Sachlage sieht wie ich auch. Dass er sich nicht in eine Trainerdiskussuon einlassen will, ist purer Selbstschutz. Zwei Mal nacheinander ins Klo greifen stärkt keine Position...
Dass das Team keinen Schritt weiter ist, als vor einem Jahr und sich Fehler immer wiederholen, gibt hingegegen kein gutes Bild ab.
Dass das Team keinen Schritt weiter ist, als vor einem Jahr und sich Fehler immer wiederholen, gibt hingegegen kein gutes Bild ab.
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Re: Pressespiegel 25/26
Luca Christen wieder in die Verteidigung setzen, Bärtschi als Center statt überzählig. Problem gelöst.
I love you Biel/Bienne
- BaselBieler
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Re: Pressespiegel 25/26
Bärtschi nicht unbedingt als Center (er wurde ja erst in Martigny unter Olson erstmals zum Center-eigentlich war er doch Flügel) zB. Bärtschi-Cajka Sablatnik.
Re: Pressespiegel 25/26
Andersson et Sylvegaard convoqués en équipe nationale.
Et Ramon Tanner prolonge jusqu'en 2028 à Lugano.
Et Ramon Tanner prolonge jusqu'en 2028 à Lugano.
ICI c'est Bienne !!!!
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Re: Pressespiegel 25/26
Lu sur Swisshabs, paroles du nouveau président de la SIHF :
"Concernant la National League, il a évoqué l’idée de ramener le championnat de 14 à 10 équipes et défend une meilleure perméabilité entre les ligues grâce à un système automatique de promotion et de relégation. Il reconnaît toutefois que ce type de réforme suscite de fortes réticences au sein des clubs."
"Concernant la National League, il a évoqué l’idée de ramener le championnat de 14 à 10 équipes et défend une meilleure perméabilité entre les ligues grâce à un système automatique de promotion et de relégation. Il reconnaît toutefois que ce type de réforme suscite de fortes réticences au sein des clubs."
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