Tore 00:24 Deny Bärtschi (Rico Fata, Tyler Arnason)
13:36 Ivo Rüthemann (Martin Plüss, Justin Krueger)
22:37 Pascal Berger
31:43 Simon Gamache (Brett McLean, Jean-Pierre Vigier)
34:07 Simon Gamache (Christian Dubé, Caryl Neuenschwander)
38:17 Joel Kwiatkowski (Pascal Berger, Etienne Froidevaux) 47:15 Gianni Ehrensperger (Thomas Wellinger, Thomas Nüssli)
49:54 Tristan Scherwey (Pascal Berger) 53:44 Gianni Ehrensperger (Thomas Wellinger, Thomas Nüssli)
Strafen
00:12 Justin Krueger 2 Min. / Spielverzögerung
23:26 Jean-Pierre Vigier 2 Min. / Stockschlag
25:07 Christian Dubé 2 Min. / Haken 31:01 Adrian Trunz 2 Min. / Halten
34:56 Philippe Seydoux 2 Min. / Beinstellen
45:33 Martin Stettler 2 Min. / Übertriebene Härte
52:37 Tristan Scherwey 2 Min. / Crosscheck
57:01 Jean-Pierre Vigier 2 Min. / Ellbogencheck
Zuletzt geändert von Mike am 3. Nov 2010, 10:57, insgesamt 2-mal geändert.
Berner Fans gehen 10 Minuten vor Spielende und randalieren, Bieler Fans bleiben 20 Minuten bis nach Spielende und feiern. FIERS D'ETRE BIENNOIS!!!
Grosses Kino der Bieler Fans! Axiom hat absolut recht, bei so einem Spiel, hat das sportliche beinahe keine Bedeutung mehr, vor allem das Resultat nicht, da unsere Jungs trotz Verletzungssorgen fantastisch gekämpft haben.
100%Bieler hat geschrieben:Berner Fans gehen 10 Minuten vor Spielende und randalieren, Bieler Fans bleiben 20 Minuten bis nach Spielende und feiern. FIERS D'ETRE BIENNOIS!!!
Grosses Kino der Bieler Fans! Axiom hat absolut recht, bei so einem Spiel, hat das sportliche beinahe keine Bedeutung mehr, vor allem das Resultat nicht, da unsere Jungs trotz Verletzungssorgen fantastisch gekämpft haben.
Ich bin sooooooo stolz Bieler zu sein!!!!
+1000000000!
Das war stark!
Ich denke so sollte der EHC Biel, als Kulturinstitution, doch Subventionen von der Stadt erhalten!
Zum Spiel: Wenn wir im ersten Drittel die eine oder andere der zahlreichen Konterchancen (Bern im ersten Drittel meiner Ansicht nach schwächer als in Biel!) verwertet hätten und der eine oder andere nach dem 1:0 nicht etwas übermütig geworden wäre-es hätte unter Umständen eine weitere Sensation resultiert.
Die Leistung unserer Manschaft war nicht einmal so übel... es passierten jedoch zuviele individuelle Fehler zwischen der roten und der blauen Linie. Daraus resultierten 2-3 Kontertore, welche die Berner kaltblütig verwerteten.
Aber alles in Allem hat mir der Match trotz dem Resultat gefallen...
6:3 sind nur 3 Tore Unterschied!! Bern verlor mit 6 Toren Unterschied...!!!
The world is a BOOK, and those who do not TRAVEL read only one page!
02.11.2010 SC Bern - EHC Biel 6:3 (1:1; 4:0; 1:2)
Das war keine gelungene Revanche - das war Eishockey für Analfanatiker. Man sah gar nichts was gross angekündigt worden war - weder eine Reaktion noch eine spielerische Steigerung war zu sehen. Es war kein Afterloch-Derby ohne Niveau und Gehalt. Spielerisch knapp über der NLB, aber ganz knapp.
Aber wir wollen ja nicht immer schimpfen. Das wirklich einzig positive an diesem Match war, dass man 3 Punkte schreiben konnte. Der Match begann schon so herrlich, dass man ab einem Sieg wirklich Freude haben muss. Erst semmelt Stettler die Scheibe nach 12 Sekunden 12 Meter über die Bande und kriegt logischerweise 2 Minuten. Dann gehts nochmals 12 Sekunden und die Bilängger führen bereits mit 1:0. Ein herrlich herausgespieltes Tor im Powerplay, bei uns wurde das seit Jahren nicht mehr gesehen. Gut, kaum begonnen und schon in Rückstand, ich wusste schon da: Das wird ein Scheissdreck-Match. Unsere Rahmsaucen-Füdis wollten zwar Gas geben, aber was nützt Gas geben wenn man pro 10 Pässe 9 Fehlpässe gibt? Was nützt eine Angriffsauslösung wenn man pro 10 Angriffsauslösungen 9 Fehlpässe gibt? Kurz: Es war ein Jammerdrittel das Biel klar hätte gewinnen müssen. Uns rettete quasi der einzig gute Angriff im ersten Drittel die erneute Blamage. Rüthemann wurde von Kohlhaar-Kopf Krüeger mal richtig lanciert, der schon fast 50-jährige Ovo schoss uns zum Ausgleich. Unverdient eigentlich. Gut, scheissegal eigentlich. Das Drittel ging an Biel, doch wir waren bei einem Unentschieden.
Im zweiten Drittel besserte vorerst nichts, gar nichts. Wir spielten weiterhin blinde Kuh für Blinde, wir eierten auf dem Eis umher wie Briefträger aus Jemen, unsäglich. Ein Zufallstor von Berger - der immerhin mal nachgesetzt hat - und ein Murksofen von Simonetti Sommergurgela Gamache brachten uns das 3:1. Und sorry: Es war fast zu viel des Guten, Biel war bis zu diesem Zeitpunkt ebenbürtig wenn nicht besser. Aber eben, so kippt ein Spiel, wir murksen uns irgendwie in Führung, wie schon die ganze Saison. Weder gutes Eishockey sieht man, noch zwingende Angriffe. Man sieht Gemurkse, hässliche Tore und schwule Checks, aber schlussendlich kommt der Erfolg dann schon ab und zu. Biel war nun fast ein bisser K.O., das nutzten wir dann aus. Wieder Gamache und dann auch noch Kwartalkakalskwosi schossen uns zum 5:1. Eigentlich sagenhaft, wie hoch würden wir führen wenn wir wirlich mal gut spielen? 100:0? Furzgagel.
Das letzte Drittel wurde dann selbstveständlich nicht genutzt um die Lumpen 8:1 zu schlagen damit wir das 1:7 übergageln konnten. Nein nein, man vergurkt das Drittel mit 1:2 und gewinnt dann relativ normal mit 6:3. Aber in unserer momentanen Verfassung zählen eh nur die Punkte. Spielerisch sind wir wie Gernold Hablützel. Gernold Hablützel war ein Bauer der leidenschaftlich mit der Luftpistole auf Wolken schoss. Ein Saubauer war das, roch nach Mist, seine Frau war eine Mülltonne, seine Kinder sahen aus wie Boris Beckers Tochter. Ein Scheisstyp. Und trotzdem hatte er Erfolg. Weil er Grashalme in den Hinter steckte und seine Frau meinte es sei ein Blumenstrauss. Genau das muss unser Motto sein.